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Ehrenamt

Motivationen:

                                                                                                                                                                                 

 

"Schon während meines Berufslebens habe ich mir vorgenommen, einen Teil meiner Zeit als Rentnerin ehrenamtlich zu nutzen. Dabei ist mir vor allen Dingen die Nähe zu Menschen wichtig. Dies auch deshalb, da ich da während meiner Tätigkeit als Sachbearbeiterin in einer Behörde nicht ausreichend Gelegenheit dazu hatte.

Seit über zwei Jahren bin ich nun „in Rente“. Nach längerem Suchen bin ich durch Zufall auf den Flyer des Hospiz Fördervereins Villingen-Schwenningen gestoßen. Sofort wusste ich: „Hier würde ich mich gerne engagieren“. Während des ersten Gespräches mit Frau Helbig und Frau Halder vom Hospiz Förderverein, bei dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, wurde ich in meiner Absicht bestärkt.Ich habe mich entschlossen, als ehrenamtliche Sterbebegleiterin Menschen auf ihrem letzten Weg im Rahmen meiner Möglichkeiten beizustehen.

Momentan besuche ich den Basiskurs bei Frau Dipl. Theologin Gudrun Theurer im Hospiz Via Luce und ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Mit Frau Theurer haben wir eine Theologin an unserer Seite, die uns das Thema Sterbebegleitung eindrucksvoll vermittelt. Ich freue mich auf jeden Kursabend."

Isolde Mackwitz

 

                                                                                                                                                                                                        

 

 "Es war Sonntagabend, zwei Tage vor dem Tod meiner dementen Mutter, die ich alleine pflegte, die seit 20 Tagen in der Sterbephase war. An diesem Abend hatte ich das Gefühl, keine Kraft mehr zu haben. Ich fühlte mich total überfordert, ich weinte nur noch. In meiner Verzweiflung erinnerte ich mich, dass ich im Besitz eines Flyers vom Hospiz Via Luce bin. Ich fasste mir ein Herz und rief dort an. In diesem Telefonat erfuhr ich nicht nur Trost, sondern mir wurde auch umgehende Hilfe zugesagt. Schon am nächsten Morgen kam Schwester Brigitte, um mir mitzuteilen, dass ich das Leid meiner Mutter nicht alleine tragen muss. Sie würde alles regeln, ich bräuchte mich um nichts zu kümmern. Und so war es auch. Alles wurde sofort umgesetzt. Ich war so unendlich dankbar.

Nach dem Tod meiner Mutter  - ich begleite sie bis zuletzt - reifte in mir der Entschluss, aus Dankbarkeit anderen etwas davon zurückzugeben, was mir in höchster Verzweiflung zu teil wurde. Ich will die Ausbildung zur  ehrenamtlichen Hospizbegleiterin machen, um ebenfalls Hilfe und Trost im Sterben zu leisten, vielleicht auch noch letzte Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen und auch Angehörigen zur Seite zu stehen.

Dem Satz, den ich einmal las: „Die Auseinandersetzung mit dem Tod führt mich hin zum Leben“, möchte ich durch die Hospizarbeit Gewicht geben. Ich sehe sie als Bereicherung meines 3. Lebensabschnitts."

Ursula Feiß

 

Über uns

Von der Idee im Jahr 2001 bis zur Eröffnung im Jahr 2006 verging viel Zeit.
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